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Besondere Sehenswürdikeiten der Kirche

An der Fassade das Tympanon „ die Flucht nach Ägypten“. Eine beachtliche Holzschnitzarbeit aus der Barockzeit.

An der rechten Seite des Langhauses das riesige Fresko aus dem Jahr 1400, den Hl. Achatius mit den 10000 Märtyrern am Berg Ararat darstellend. Der Hl. Achatius ist einer der 14 Nothelfer. Der Sage nach soll er unter Kaiser Hadrian auf dem Berg Ararat mit Dornen zu Tode gepeitscht worden sein. Mit ihm sollen 10000 Soldaten das Martyrium erlitten haben. Das Fresko wurde von der böhmischen Hofmalschule gefertigt (König Wenzel)

Die wundervolle Kanzel – 1730 – von Matthäus Krenauer, am Schalldeckel der Hl. Franziskus mit Buch

Im Presbyterium an der linken Wand ein Fresko „Maria Verkündigung“ aus 1380, wahrscheinlich aus der Schule des Ghiotto de Bordenone, und gegenüber neben den Wappen der Montforts eine Engelsfigur


Im Hochaltaraufbau ist eine gotische Mutter Gottes aus 1460

Im obersten Teil sieht man noch 2 Buntglasscheiben , die Sonne und den Mond darstellend, aus dem Jahr 1295. Das wichtigste Werk, der segnende Christus  ist in Graz, im Joanneum.

Wenn wir nun nach Westen schauen, sehen wir eine einmalig schöne Orgel. Das Orgelwerk wurde von Georg Mitterreiter 1730 erbaut. Vor wenigen Jahren restauriert, erklingt sie nun wieder zum Lobe Gottes.

In der Antonius Kapelle ist ein wundervolles Altarbild von Adam Weißenkircher den Hl. Antonius mit der Gottesmutter und Jesus darstellend. Weißenkircher hat Teile des Schlosses Eggenberg ausgemalt.

Die Sakristei, beherbergt einen barocken, vollkommen restaurierten Sakristei Schrank. An der Decke die Taube – Hl. Geist, über dem Eingang die Mondsichel und über dem Fenster die Sonne.

Neben der Türe von der Kirche zum Kreuzgang wurde die gotische Stiege, welche bis in den Dachboden führt wieder freigelegt und begehbar gemacht.

Kreuzgang nördlicher Ast. Hier fand man ein Sekko – welches vermutlich den Heiligen Mauritius, den Schutzheiligen der Montforts, darstellt. Um Gewissheit zu bekommen, um welche Darstellung es sich tatsächlich handelt, werden zur Zeit wissenschaftliche Prüfungen durchgeführt. Bekannt ist auch, dass der ganze Gang mit Fresken oder Sekkos bemalt ist.

Der Kreuzgang mit neuen Boden

Die Grablege der Grafen von Pfannberg und derer von Montfort ist unter dem Hochaltar, aber nicht zugänglich.

Hugo von Montfort, der letzte Minnesänger wurde im Jahr 1423 hier bestattet. Er heiratete mit 16 Jahren Margarethe von Pfannberg (* 1388). Danach heiratet er Clementia von Toggenburg (+ cca. 1400), 1402 heiratet er schließlich Anna von Neuhaus und Stadeck.

Als getreuer Gefolgsmann der Habsburger war er von 1413 bis 1415 Landeshauptmann der Steiermark. Beim Konzil zu Konstanz vertrat er den Landesherrn, Herzog  Ernst den Eisernen.

„ Stets habe ich gehandelt, wie mir im Inneren zu Mute war, denn: wes das Herz voll ist, des geht der Mund über“

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